BLACK RONIN Martial Arts Club

TaeKwonDo — Koreanisches Karate in Jena und Weimar


Wir bieten dir 25 Jahre Erfahrung im Kampfsport.

Erlerne Tae Kwon Do in einer der besten Kampfsportclubs im deutschsprachigen Raum und vertraue auf über 25 Jahre Erfahrung.

TaeKwonDo, auch bekannt als koreanisches Karate, ist eine recht moderne Kampfkunst mit Spezialisierung auf Tritte und Sprünge (ca. 70 % Bein- und 30 % Handtechniken). Einfach übersetzt Bedeuten die drei Silben so viel wie Fuß (Tae), Hand (Kwon) und Geist bzw. Weg (Do). Ihren Ursprung hat diese Kampfkunst in Korea.

Das regelmäßige Training schult gleichermaßen Körper und Geist. Heute dient es vornehmlich der Gesunderhaltung von Körper und Geist. Kinder können dieser Kampfkunst ab einem Alter von ca. 8 Jahren nachgehen. Für Jugendliche, Erwachsene und Senioren gibt es kaum Einschränkungen.

 

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...vertraue auf über 25 Jahre Erfahrung im Tae Kwon Do!

  Mitbringen musst du nur Lust auf Bewegung und bequeme Sportkleidung (Trainingshose und T-Shirt, keine Schuhe). In unseren Trainings erlernst du die elementaren Grundtechniken und Bewegungsabläufe und kannst herausfinden, ob Tae Kwon Do zu dir passt.

TaeKwonDo in Jena


Black Ronin Martial Arts Club

Carl-Pulfrich-Str. 1

07745 Jena

Unsere Kampfsportschule in Jena besteht seit 2011 und bietet Jugendlichen und Erwachsenen intensives Training im traditionellen TaeKwonDo nach Großmeister Kwon, Jae-Hwa.

TaeKwonDo in Weimar


Black Ronin Martial Arts Club

Rollpletz 12

99423 Weimar

Unser Kampfsportclub in Weimar besteht seit 2017 und bietet vorwiegend Erwachsenen ein erstklassiges Training im traditionellen TaeKwonDo nach Großmeister Axel Schulze.

Die Hauptbestandteile des TaeKwonDo

In unserer heutigen Zeit, da für einen Großteil der Menschen Bewegung (körperlich und/oder geistig) im alltäglichen Leben in den Hintergrund gerückt ist, suchen viele nach einer Sportart, in der man sich verwirklichen und wahre Erfolge erfahren kann. Der Reiz des traditionellen Tae Kwon Do nach Lehrmethode des koreanischen Großmeisters Kwon, Jae-Hwa, liegt in seiner unvergleichlichen Vielseitigkeit.

TaeKwonDo ist eine südkoreanische Kampfkunst, welche unter diesem Namen erst seit 1955 existiert. Die Wurzeln dieser Kampfkunst reichen jedoch weit in die Vergangenheit von Korea, Japan und China zurück. Mitte des 20. Jahrhunderts fand unter Federführung des koreanischen Generals Choi, Hong-Hi die Entwicklung einer neuen Kampfkunst statt, die per staatlich anerkanntem Beschluss vom 11. April 1955 den Namen TaeKwonDo tragen sollte. Der General achtete bei der Entwicklung besonders darauf, dass alle Bewegungen den geltenden sportwissenschaftlichen, medizinischen und vor allem physikalischen Gesetzen gehorchen sollte.


General Choi schrieb einmal, dass TaeKwonDo,"...wenn es erforderlich ist, durch Angriffe von 16 wohl trainierten Körperteilen auf 72 lebenswichtige Stellen leicht das Leben nehmen kann."


Vor 1955 trainierte man in Korea unter den koreanischen Bezeichnungen Tang Soo Do ("China-Hand") und Kong Soo Do ("leere Hand") verschiedene Stile des japanischen Karate. Diese Sportarten fanden in der Besatzungszeit von Korea durch die Japaner (1910-1945) viele Anhänger. Nach Abzug der Besatzungsmacht Japan im Jahr 1945 wollte General Choi nun aber eine verbesserte Form des japanischen Karate erschaffen und Korea so zu einer eigenen, innovativen und modernen Kampfsportart zu verhelfen. Er ergänzte Bewegungen des japanischen Karate um beliebte koreanische Bewegungselemente, beispielsweise aus dem Taekkyon, einer Art altertümlichen Volkstanz. Die geradlinigen und eher statischen Techniken des Karate wurden so deutlich flüssiger und dynamischer. Viele Dreh-, Sprung- und Beintechniken wurden in den Folgejahren entwickelt. Anfangs bezeichnete man diese neu entwickelte Kampfkunst aufgrund seiner nicht zu leugnenden japanischen Wurzeln noch als "koreanisches Karate".


Durch die den neuartigen, teils sehr spektakulären Sprung- und Beintechniken wurde das Tae Kwon Do dann aber schließlich immer weniger mit dem japanischen Karate in Verbindung gebracht und erwarb seinen eigenen Platz in der Welt der Kampfkünste. Heute gehört es mit über 100 Millionen Aktiven zu den meist verbreiteten Kampfsportarten weltweit.

Der Formenlauf wird im koreanischen mit dem Begriff Hyong beschrieben. Eine Hyong besteht aus festgelegten Bewegungsabläufen, bestehend aus verschiedenen Abwehr- und Angriffstechniken. In unserem System der 20 Hyongs beginnt keine mit einer Angriffsbewegung, denn die Kampfkunst TaeKwonDo soll der Verteidigung dienen und nicht als aggressive Angriffsmöglichkeit verwendet werden.

Oft wird eine Hyong auch als Kampf gegen imaginäre Gegner beschrieben, was der Komplexität dieser Übungsform aber nur teilweise gerecht wird. Durch ihre Schrittmuster, die für Gelehrter, König, Himmel und Erde und weitere Symbole stehen, haben sie alle auch einen Bezug zur koreanischen Geschichte. Zudem lassen sich Bewegungsabläufe nicht immer sinnvoll und schlüssig einem realen Kampf gegen Gegner zuordnen. Ein Großteil der Bewegungen wird nach vorn ausgeführt, wobei ein Ausweichen, wie es in einem realen Kampf unabdingbar wäre, nicht vorgesehen ist. Daher sollten die Hyongs auch eher als Vermittlung verschiedener Lehrinhalte angesehen werden.

Das Üben der Formen und das damit verbundene Erlernen einer Vielzahl von Bewegungen in einer festgelegten Abfolge, wird im traditionellen TaeKwonDo als Schulung der Konzentration verstanden.


  In der nachfolgenden Übersicht findest du Links zu den von uns aufgezeichneten und erklärten Formen. Bitte beachte, solltest du aus einem anderen Club bzw. einer anderen Schule kommen, dass es teils deutliche Unterschiede zur von dir gelernten Version geben kann.

Nr.Bezeichnung
Bew.
KurzinfoLink zum Video
1Chon-Ji19Chon-Ji bedeutet Himmel und Erde. Diese Symbolik steht in Asien für den Beginn der Menschheit, und somit im Übertragenen auch für den Anfang des Weges.https://youtu.be/dCKLf5GDt7w
2Tan Gun21Die zweite Form wurde nach König Tan-Gun benannt. Er gilt der Sage nach als gründer Koreas.
https://youtu.be/UXzfcKoAxu0
3To-San24To-San steht für den Patrioten Ahn Chang-Ho (1876-1938), der sein ganzes Leben der Bildungsförderung in Korea und der Unabhängigkeitsbewegung gewidmet hat.
https://youtu.be/IHgx19hlmQY
4Won-Hyo28Der Mönch Won-Hyo führte zur Zeit der Silla-Dynastie 686 n. Chr. den Buddhismus in Korea ein.
https://youtu.be/ZgR_AkD7BzY
5Yul-Kok38Yul-Kok steht für den großen Gelehrten und Philosophen Li-Le (1536-1584 n. Chr.), der auch "Konfuzius von Korea" genannt wird.
https://youtu.be/0v5sGztoAYM
6Chung-Gun32Die Form Chung-Gun ist nach dem Patrioten An Chung-Gun benannt, der den ersten japanischen Generalgouverneur von Korea Hiro-Bumi Ito ermordete.
https://youtu.be/hh9BbaCeIyQ
7T'oi-Gye37

T'oi-Gyee war das Pseudonym des berühmten koreanischen Gelehrten Li-Hwang im 16. Jahrhundert, der unter dem Namen T'oi-Gye als Schriftsteller arbeitete.


https://youtu.be/fe66zKKqpSQ
8Hwa-Rang29Hwa-Rang war eine koreanische Jugendorganisation, die um 1350 entstand. Bei den Bemühungen, die drei Königreiche Koreas zu verneinen, war diese Jugendbewegung eine führende Kraft.
https://youtu.be/DsgFwluYLGM
9Chung-Moo30Benannt nach einem koreanischen Admiral, dessen richtiger Name Yi Sun-Sin war. Er war der Erfinder des ersten gepanzerten Kriegsschiffes.
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10Kwang-Gae39Der 17. König der Koguryo Dynastie, König Gwang-Gae T'o-Wang, eroberte alle vorher verlorengegangenen Gebiete Koreas einschließlich der Mandschurei zurück.
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11Po-Eun36Der Koreaner Chong Mong-Chu war ein treuer Untertan und ein berümter Dichter, dessen Gedichte in Korea sehr bekannt sind. Er wurde Po-Eun genannt und lebte 1400 n. Chr.
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12Kye-Baek44General Kye-Baek lebte ca. 660 n. Chr. in der Paek-Chae-Dynastie.
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13Yu-Shin68Während der Silla Dynastie 668 n. Chr. vereinigte General Kim-Yu-Sin das dreigeteilte Korea.
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14Chung-Yang52Der berühmte koreanische General Kim-Dok-Ryong wurde Chung-Yang genannt und errang im ImJin-Krieg auf dem Mudung Berg vor ca. 400 Jahren einen großen Sieg.
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15Ul-Ji42General Ul-Ji Mun Duk lebte im 7. Jahrhundert. Es gelang ihm, Korea gegen eine Chinesische Invasionsarmee, die nahezu eine Millionen Soldaten umfasste, zu verteidigen.
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16Sam-Il33Am 01.03.1919 fand ein Volksaufstand gegen die japanische Besatzung statt. An diesem Tag feiert Korea seither einen Unabhängigkeitstag.
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16Ko-Dang39Ko-Dank ist das Pseudonym des koreanischen Patrioten und Freiheitskämpfers Cho-Man-Sik. Er widmete sein Leben der Unabhängigkeit und der Erziehung des koreanischen Volkes.
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18Ch'oi-Yong45Benannt nach dem koreanischen Kanzler und General im 14. Jahrhundert. Ch'oi-Yong war wegen seiner Loyalität, Bescheidenheit und seinem Patriotismus hochangesehen.
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19Se-Jong24

Die Hyong ist nach dem bedeutenden koreanischen König Se-Jong (1443 n. Chr.) benannt. Er ist der Erfinder des koreanischen Alphabets (Han-gul) und ein bekannter Meteorologe.

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20Tong-Il56Diese Hyong bedeutet "Einheit" und steht für die Entschlossenheit Koreas, die Wiedervereinigung des Landes auf friedlichem Wege zu erreichen.
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Unter der Bezeichnung Bruchtest versteht man im TaeKwonDo das Zerschlagen von verschiedenen Materialien mit Händen und Füßen. Als gängigstes Bruchtestmaterial dienen Fichtenbretter in verschiedenen Größen und Stärken. Zudem werden oft auch Ziegelsteine, Dachziegel, Gasbetonplatten, Kieselsteine und andere Materialien verwendet.


Rein physikalisch betrachtet, funktioniert ein Bruchtest, weil man im mit hoher Geschwindigkeit auf einen möglichst kleinen Punkt im 90°-Winkel auftrifft. Damit ein Bruchtest aber überhaupt funktionieren kann, muss der/die Ausführende sich zuvor aber sicher sein, dass dieser wirklich gelingen kann. Wird an der eigenen Fähigkeit gezweifelt, passiert es oft, dass der Bruchtest nicht gelingt. Hauptgründe sind eine zu geringe Geschwindigkeit oder ein unpräzises Auftreffen auf das Bruchtestmaterial.


Geübt wird der Bruchtest im normalen Unterricht nur sehr selten. Bevor es zu einer Ausführung kommt, muss die Technik, die verwendet werden soll, um einen Bruchtest durchzuführen, sehr oft und genau geübt werden. Zum Einsatz kommt der Bruchtest zu jeder Gürtelprüfung und zu Vorführungen.


Nahezu jede Technik im TaeKwonDo kann auch als Technik für einen Bruchtest genutzt werden. Hierbei unterscheiden sich die verschiedenen Techniken stark in ihren Schwierigkeits- und Wirkungsgraden. Ellenbogenstöße und Sidekicks gelten als Techniken mit einer sehr hohen Schlagkraft. Hand- und Fingertechniken gelten, wie auch Techniken mit dem Fußballen und der Ferse als präzise Techniken. Ein Fersendrehschlag gilt als High-Speed-Technik mit enormer Kraftentwicklung in seitliche Richtung.
Bruchtests mit locker gehaltenen oder frei fliegenden (gewordene) Bruchtestmaterialien (zumeist Bretter) benötigen eine sehr hohe Geschwindigkeit und exaktes Timing, um zu gelingen. Sprung- und Drehtechniken um 180°, 360°, 540° und mehr, erfordern ein hohes Maß an Koordination und Sprungkraft.


Weil man keine Zweifel am Gelingen haben darf, gilt der Bruchtest auch als ein wichtiger Gradmesser der Willensstärke.

Informationen zum Ein-Schritt-Kampf im TaeKwonDo werden derzeit aktualisiert und stehen in Kürze zur Verfügung.

Informationen zum Freikampf im TaeKwonDo werden derzeit aktualisiert und stehen in Kürze zur Verfügung.

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